IMG_2684

„… kleine Möwe flieg nach Helgoland…“

… so sang in den 70er Jahren Freddy Quinn. Ansonsten kennen wir hier oben an der Küste eher die Schilder mit: „Möwen bitte nicht füttern!“, welche für die Touristen aufgestellt sind, die sich an diesen Vögeln einfach nicht satt sehen können, weil sie zur Küste gehören, wie das Watt und der Deich. Nun aber gibt es hier in der Wesermarsch bei der Ev. Jugend auch noch eine andere Art von Möwe. Unsere hat weniger Federn und die, die sie hat, sind aus Metall. Außerdem ist ihr Außenkleid nicht weiß und schwarz, sondern hauptsächlich feuerrot. Unsere Möwe ist mit ihren fast 7,5 t ein recht imposantes Wesen – wenn auch fluguntauglich! Leider!

Hinter unserer Möwe verbirgt sich die „ Mobile Werkstatt der Evangelischen Jugend Wesermarsch“, ein Projekt der Evanglischen Jugend, welches durch Mittel des Landesjugendrings Niedersachsen, durch das Programm „Generationhochdrei“ für drei Jahre finanziell gefördert wird. Unsere aktuell geplante Nutzungszeit des Fahrzeugs liegt bei 5 Jahren.

Moewe csm_G3_logo_6b2ce7d01a

Die Möwe ist ein ehemaliges Feuerwehrfahrzeug, welches mit einer angemessenen Auswahl an verschiedenen Werkzeugen ausgestattet ist und für Projekte vor Ort gebucht werden kann. Wenn also eine Kirchengemeinde auf die Idee kommt: „Wir wollen mit den Konfis zusammen Bänke für den Gemeindegarten bauen!“, dann kann diese Gemeinde sich beim KJD melden, einen Termin machen und wir kommen dann mit der Möwe „angeflogen“, um die Ideen gemeinsam zu verwirklichen.

Zur Zeit ist unsere Möwe zwar schon geschlüpft, muss aber noch ein paar Tage im Nest bleiben. Geplant ist, dass sie nach den Herbstferien flügge wird und für die Gemeinden und auch andere Interessierte zur Verfügung steht. Wir freuen uns auf eine tolle gemeinsame Zeit.

Aktuelle Infos zur Möwe gibt`s bei facebook.

20160729_164947_resized

Werkeln ohne Ende!

Seit Anfang Mai sieht man an allen Werktagen auch vormittags Licht und Leute in der MACH!bar. Grund dafür ist ein tolles Kooperationsprojekt mit dem Jobcenter und der KVHS Wesermarsch. 12 Erwachsenen wird die Teilnahme an der Maßnahme „Upcycling“ ermöglicht. Hier kann jede*r nach Lust und Laune und Können und Experimentierfreude kreativ arbeiten.
Die Teilnehmer*innen haben fast alle Migrationshintergrund. Dank dem praktischen Arbeiten in der Werkstatt, an den Nähmaschinen oder den Stricknadeln, gelingt Integration auf ganz entspannte Art und Weise. Kooperation und gegenseitige Unterstützung wächst. Man lernt voneinander und miteinander!
Weitere Infos samt Foto zu diesem tollen Projekt findet man u.a. im verlinkten Pressebericht.

cropped-konfikopf.jpg

Einladung zum Gottesdienst

Am Sonntag, den 04. September feiert die Ev. Jugend Wesermarsch gleich zwei großartige Ereignisse auf einmal:
der neue Ausbildungsjahrgang der JuLeiCa (Jugendleiter*innencard) ist fertig
und Ulli Bohlken wird in sein neues Amt als Regionalreferent im Kirchenkreis Wesermarsch eingeführt.
Dazu laden wir zu 19 Uhr in die Christuskirche in Brake Nord, Rosenburgring 134, ein.

Wir freuen uns über 31 Jugendliche, die in den vergangenen Monaten an unserem Grundkurs und den anschließenden Schulungstagen teilgenommen haben. Ehrenamtlich konnten sie sich darüber hinaus in unterschiedlichsten Projekten und Aktionen einbringen und ausprobieren.
Im Gottesdienst erhalten sie ihre Zertifikate, die sie zur Beantragung der JuLeiCa berechtigen.

Ulli Bohlken wird durch Landesjugendpfarrer Dr. Sven Evers in sein Amt eingeführt. Für all sein Tun bitten wir um Gottes Segen. Das Team des Kreisjugenddienstes freut sich über Ullis Bereitschaft die Aufgaben der Geschäftsleitung zu übernehmen.

Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir zum geselligen Klönschnack im benachbarten Gemeindehaus ein.

logo

Vernetzung unterstützen

Die MACH!bar zählt sich zu den „Freifunk-Pionieren“ in Berne.
Seit dieser Woche steht ein entsprechender Router in unseren Räumen und gewährleistet
einen frei verfügbaren Internetzugang für alle.
Im MACH!bar-Alltag hilft uns das beim Recherchieren von Upcyclingideen und von Bauanleitungen.
Darüber hinaus können alle Interessierten unseren Computerplatz für eigene online-Aktivitäten nutzen. Wir freuen uns diesen Service allen Besucher*innen zur Verfügung stellen zu können!

Hier geht`s zum entsprechenden Pressebericht.

 

3. PET Regatta 2016

3. PET – Regatta 2016

Mehr Spaß mit „Mehrweg“!
Gemeinsam als Team mit ca. 5 Leute baust Du ein Flaschenfloß, mit dem Ihr dann unterschiedlichste Wettkämpfe auf dem Wasser bestreiten werdet.
Zwischendurch wird repariert und optimiert, verzurrt und nachgerüstet.
Ein großer Spaß für alle, die mit bauen, kämpfen und natürlich auch für die, die dem ganzen Trubel zuschauen und die Teams anfeuern!

Teamanmeldungen bitte an: ulrich.bohlken@ejo.de
Hier gibt es die Anmeldung! Anmeldeschluss ist der 1. September 2016!

Zielgruppe: Konfirmanden & Jugendliche
Kosten pro Team: 15,- €
Datum: 10. September 2016 (10 – 15 Uhr)
Am Ollenufer 7, 27804 Berne
Teenyfreizeit 2016

Eine Teenyfreizeit zum Gruseln

Vom 27. Juni bis zum 4. Juli 2016 fand die Teenyfreizeit in Bückeburg statt.
30 Teilnehmer*innen fuhren mit fünf Teamer*innen zum Jagdschloss Baum, dass etwas außerhalb der Stadt Bückeburg liegt.
Während der Freizeit stand sich zu „gruseln“ im Vordergrund. Es wurden zum Beispiel neben den Gruselaktionen, Gruselmasken angefertigt, die dann am letzten Abend bei dem Gruselmaskenball zum Einsatz kamen.
Ebenfalls auf kreative Weise wurden die Teilnehmer*innen herausgefordert, als alle zu dem Kontinent der Gruselfarben aufbrachen. Hierbei musste, je nach Grusel–Spezies, ein Raum gestaltet werden, um dann über Staatsform, Religion, Begrüßung und Verabschiedung, aber auch über den Namen des Landes, die eigene Marotte und eine Herausforderung für die anderen Teilnehmer*innen nachzudenken.
Wie die Jahre zuvor, gab es auch in diesem Jahr den Tagesausflug nach Hameln. In der Stadt angekommen musste via WhatsApp–Gruppe nach bestimmten Orten in der Stadt gesucht werden.
Eine größere Überraschung für die Teilnehmer*innen war die Nachtaktion. Mitten in der Nacht wurden alle aufgeweckt um ein Grusel–Geländespiel zu spielen.
Danach war die Freizeit auch schon fast wieder vorbei, und alle fuhren zum Teil erschöpft, aber auch traurig die neu gewonnenen Freunde zu verabschieden, wieder nach Hause.

ⓒ 2016 Sarina Vogt (Teamerin)

Hier ein paar Bilder der Teenyfreizeit:

20160628_081742

Piratencamp 2016

„Es gibt nur Wasser, Wasser, Wasser überall
unser Zelt droht zu versinken.
Wir brauchen Plane, Plane, Plane
sonst saufen wir ab.
Wir brauchen Plane!“

Der Refrain des umgetexteten Santiano-Liedes, neu geschrieben von einigen Mädchen, sagt eigentlich alles – oder?!
Eine Woche und 70 Kinder. Eine Woche Wind und wirklich alles an Wetter was man in Deutschland so kennt (OK. OK. Schnee blieb uns erspart!):
Eine Woche Piraten-Zeltstadt in Tossens.
Zum ersten Mal in dieser Form gestalteten der VCP „De Butjenter Friesen“  und die ejo-Wesermarsch gemeinsam ein Piratencamp.
Für eine Woche wurden die angehenden Pirat*innen in der Zeltstadt aufgenommen. Sie waren gekommen um anzuheuern und anschließend mit der Genehmigung zur Freibeuterei weiter zu ziehen.
Gekämpft wurde in diesen Tagen nicht nur beim „Nudel-Wushu“. Mit (Stimmungs-)Kanonen schoss die Meute auf Schlechtwettermonster. Einige Kinder schwangen den Säbel gegen hinterhältige Heimwehangriffe, Zickenattacken und Schimpfwortsalven.
Verteidigen mussten wir uns gegen kriechende Kälte und dichte Nebelbänke (Hust-Hust).
Was Meuterei bedeutet und warum sie sich hin und wieder wirklich lohnt, haben die Kinder eindrücklich selber heraus bekommen. Es wurde gehandelt und gefeilscht, getauscht und geteilt, gestylt und tätowiert, gekämpft und gespielt, gesungen und getanzt.
Die Mannschaft hat sich ordentlich zusammengerauft. Neue Freundschaften sind entstanden. Und in den ersten Nächten wieder zu Hause wird sicherlich so manches Piratenabenteuer weiter geträumt worden sein!

An dieser Stelle nochmal ein fettes Kompliment ans Team!
Der Captain zieht den Hut vor euch Nachtwächter*innen, Tröster*innen, Luftmatratzenflicker*innen, verschollene Sockensucher*innen, Streitschlichter*innen, Animateur*innen, Küchenhelfer*innen,… !

20160619_152638

Zu bunt…

…gibt`s für uns nicht!
Das MACH!barteam hat heute den Spielplatz gerockt!
Anlass war das Straßenfest anlässlich der Spielplatzeinweihung Ecke Eichenstraße in Berne.
Viele Spielstationen, die die Kinder über alle Geräte schickten, sorgten für Spaß und Bewegung. Zahlreiche Muffins, Würstchen und Getränke wurden von Anwohnern vorbereitet. Und unsre Freunde vom Werder Fanclub sorgten mit ihren gasgefüllten Luftballons und Gewinnen für leuchtende Kinderaugen.
Die MACH!bar hatte sich die Nestschaukel als Station ausgesucht. Dank vielen Litern Farbe und XXL-Pinseln konnten die Kinder dort bewegte Bilder malen. Mit Schaukelschwung entstanden überraschende Motive und…. Dank Fußball-EM natürlich jede Menge Deutschlandfahnen.
Danke an alle Engagierten!

20160604_102623

MACH!bar goes Spielmarkt

Die MACH!bar war beim 2. Spielmarkt in Rastede dabei!
Mittendrin im Trubel der Marktstände wurde bei uns gehämmert, durchlöchert, Draht gedreht, verknotet und verklebt. Wir hatten unser Goldschmiedewerkzeug zum Kronkorkenverformen dabei und luden zum „Spiel mit Material“ ein. Das Herstellen von individuellen Schlüssel- und Kettenanhängern wurde neugierig angenommen.
Nebenbei konnten unsre Leute das Marktgeschehen durchstöbern, Workshops besuchen und so einen inspirierenden Samstag erleben.
Fazit: Ein tolles Event, das wir beim nächsten Mal in 2 Jahren sicherlich wieder besuchen werden!

Ulrich Bohlken

Aus Alt mach Neu!

Ab heute übernimmt ein bekanntes Gesicht die neue Leitung des Kreisjugenddienstes Wesermarsch:
Ulrich Bohlken tritt die Nachfolge von Esther Haas an, die Ende Januar in den Schuldienst gewechselt ist.
Ulli lebt mit seiner Familie seit 2004 in Berne und war von 2004 bis 2009 Regionaljugendreferent im ehemaligen Kirchenkreis Stedingen. Über einige weitere Stationen in der ejo ist er dann 2012 zurück in das Wesermarschteam gekommen und arbeitete hier bisher als Kreisjugenddiakon weiter.

Wir freuen uns, dass sich Ulli auf die Geschäftsleitung einlässt und wünschen Ihm Gottes Segen für alle Aufgaben, die auf ihn warten. Sein Talent für strukturiertes Arbeiten, seine Teamfähigkeit und die Ausbildung zum Gemeindeberater werden unsere Arbeit garantiert bereichern!
Am 4. September 2016 wird Ulrich Bohlken im Rahmen eines Gottesdienstes mit anschließendem Sektempfang in sein neues Amt als Geschäftsleiter eingeführt.